Kita Sternenschaukel
 

Unsere Konzeption

Liebe Eltern, liebe Leser,

um Ihnen einen Einblick in unsere pädagogische Arbeit zu vermitteln, haben wir eine Konzeption erarbeitet, die Ihnen und uns als Wegweiser für ein miteinander Leben in der Kita ermöglicht. Wir möchten Ihnen den Kindergartenalltag, unsere Arbeit und Schwerpunkte vorstellen sowie transparent und verständlich machen.

Unser Konzept basiert auf die im Berliner Bildungsprogramm festgelegten Bildungs- und Erziehungsziele.

Wir machen uns die Vorzüge unserer kleineren Einrichtung zunutze, indem wir individuell auf die Bedürfnisse jedes Kindes eingehen, ihren derzeitigen Entwicklungsstand erfassen und in kleinen Gruppen die Interessen, Fähigkeiten und Begabungen der Kinder erkennen und fördern. Das sorgfältige Beobachten der Kinder ist die Grundlage für unsere Ziele.

Uns ist wichtig Kinder ganzheitlich zu fördern. Schwerpunkte liegen in der

  • kognitiven und motorischen Entwicklung
  • der Sprachförderung und Selbständigkeitsentwicklung
  • der Kreativentwicklung
  • der Entwicklung des Sozialverhaltens
  • der Entwicklung im mathematischen und frühmusikalischen Bereich
  • der Entwicklung im Bereich der Natur- und Umwelterziehung

Auf Grund unseres schönen naturbelassenen Gartens und der vielfältigen Natur in der Umgebung der Kita arbeiten wir nach dem Hauptschwerpunkt „Garten, Wald und Wiese“ um bei unseren Kindern die Neugier und Liebe zur Natur zu wecken, bei ihnen ein Bewusstsein dafür zu entwickeln, sie zu schützen und zu erhalten.

Unser Ziel besteht darin, jahreszeitliche Veränderungen, Geschehnisse und Phänomene in der Tier- und Pflanzenwelt sowie den Umgang mit Naturmaterialen in unsere täglichen Angebote einfließen zu lassen. Die Kinder erhalten die Gelegenheit die Schönheiten der Natur zu jeder Jahreszeit bewusst zu erleben, zu entdecken und zu erforschen. Der tägliche Aufenthalt im Freien kommt dem natürlichen Drang der Kinder entgegen, stärkt die Abwehrkräfte und die Kinder sind ausgeglichener.

Was ist uns wichtig?

Spielen als Hauptaktivität des Kindes:
Das Spielen der Kinder ist die Voraussetzung für das Lernen und hat eine große Bedeutung für die Entwicklung des Kindes. Das freie Spiel der Kinder nimmt den größten Teil des Tagesablaufes ein.
Sie wählen ihr Spielmaterial selbst aus. Das Spielzeug ist den Kindern jederzeit zugänglich und erreichbar. Sie entscheiden selbst, ob sie allein oder in einer Spielgruppe spielen möchten. Sie haben die Gelegenheit zu beobachten und scheinbar „nichts zu tun“. Die Kinder können sich in die Leseecke (Bibliothek) zurückziehen oder sich in der Kuschelecke aufhalten.

Als Ergänzung zum Freispiel gibt es in unserem Kindergartenalltag die angeleitete Aktivität, die von der Erzieherin geplant und geleitet wird. Regelmäßige, geplante Aktivitäten sind z.B.:

  • Morgenkreis
  • Frühenglisch ab 4 Jahre
  • Angebote zur Vorbereitung auf die Schule
  • Sport und Tanzen
  • Bilderbuchbetrachtungen
  • Sternstunde
  • Spazier- und Beobachtungsgänge
  • 14-tägige Wassergewöhnung im Schwimmbad
  • kreative Angebote
  • Experimente
  • 14-tägiges gemeinsames Frühstück
  • frühmusikalische Erziehung

Unsere Projekte und Angebote orientieren sich am Situationsansatz der Kinder. Wir greifen Themen auf, die von den Kindern kommen, nehmen ihre Wünsche, Ideen und Anregungen an, um sie dann mit den Kindern umzusetzen.
Wir haben Schwerpunkte und Ziele formuliert, die für unsere Arbeit mit Kindern unter 3 Jahren in der Krippe und den Kindern ab 3 Jahren im Elementarbereich wichtig sind. 

Was wollen wir bei unseren Kindern von 1-3 Jahren erreichen?

Unser Ziel ist es, das sich unsere Kinder bei uns wohl fühlen und sich für eine gewisse Zeit des Tages von ihren Eltern lösen können. Um dieses zu erreichen, ist eine sanfte Eingewöhnung in den Tagesablauf unserer Kita wichtig. In der Regel dauert die Eingewöhnung ca. 1 1/2 bis 2 Wochen. Die Eltern begleiten ihr Kind während dieser Zeit und verlassen nach Absprache mit den Erzieherinnen frühestens am vierten Tag für ein paar Minuten (10-15 Min.) den Gruppenraum.
In den darauf folgenden Tagen verlängert sich der Aufenthalt des Kindes in der Kita, sowie die Dauer des Fortbleibens der Eltern. Jede Eingewöhnung wird individuell auf die Besonderheiten und das Alter des Kindes abgestimmt.

Erziehungsziele:

  • Begrüßung und Verabschiedung
  • Vertrauen zu den Erzieherinnen entwickeln
  • Kinder lernen sich gegenseitig kennen
  • Erziehung zur Selbständigkeit/ Sauberkeit
  • eigenes Bildzeichen erkennen, wissen wo ihre Garderobe aufgehängt wird, wo ihre Schuhe/ Hausschuhe stehen, wo ihr Zahnputzzeug ist und wo ihr Handtuch hängt
  • lernen sich in der KITA zu orientieren (Gruppenraum, Garderobe, Bad/Toilette, Schlafraum, Turnraum)
  • Händewaschen nach der Toilette, vor und nach dem Essen
  • Umgang mit der Zahnbürste erlernen
  • selbständig Essen und Trinken lernen
  • lernen sich bei Spaziergängen nicht von der Gruppe zu entfernen
  • helfen der Erzieherin beim Aufräumen des Spielzeugs

Bildungsziele:

  • Kinder lernen erste Wörter und einfache Sätze sprechen
  • Gegenstände zeigen und benennen können
  • Entwicklung der Grob- und Feinmotorik durch gezielte Angebote
  • lernen die Vornamen der Erzieherinnen zu sagen
  • lernen Malfarbe kennen und können mit Pinsel und Stiften malen
  • Kneten und Matschen
  • hören und lernen einfache Kinderlieder, hören den Musikinstrumenten der Erzieherinnen zu, hantieren mit Musikinstrumenten
  • schauen allein oder mit der Erzieherin Bilderbücher an
  • hören der Erzieherin beim Vorlesen zu
  • Tanzen und Turnen, Bewegungslieder und Kreisspiele
  • nehmen im Garten und bei Spaziergängen Wettererscheinungen wahr, hören Vogelstimmen, sehen Tiere, erleben das Verfärben und Fallen der Blätter im Herbst u.v.m.
  • können einfache Verse (Tischsprüche) mitsprechen und mitsingen
  • Wahrnehmungsübungen mit unterschiedlichen Materialien und gezielten Angeboten

Unsere Ziele und Schwerpunkte für die Arbeit mit den Kindern ab 3 Jahre

Was wollen wir erreichen?

Damit sich unsere Kinder kennenlernen und somit vielfältige Freundschaften entstehen können arbeiten wir gruppenübergreifend.

1. Die Entwicklung eines positiven Sozialverhaltens in der Kindergemeinschaft, Hilfsbereitschaft, Verständnis, gegenseitige Rücksichtnahme gegenüber den jüngeren Kindern, freundschaftliches Miteinander und Toleranz mit Kindern nichtdeutscher Herkunftsländer. Das Sozialverhalten wird insbesondere durch das Freispiel, durch Kreisspiele, Regelspiele gemeinsame Ausflüge unterstützt.

2. Erziehung zur Selbständigkeit:

  • Entscheidungen selbst treffen
  • übertragene Aufgaben erfüllen
  • lernen sich selbst zu vertrauen
  • selbständiges An- und Auskleiden, Schleife binden, Reißverschlüsse und Knöpfe schließen
  • sicherer Umgang mit dem Besteck
  • Selbstbedienung bei den Mahlzeiten


3. Bildungsbereich: Sprachentwicklung
Wir wollen erreichen, durch Sprachförderprogramme die Sprachentwicklung so zu fördern, dass die Kinder bis zum Schuleintritt über einen altersgerechten Wortschatz verfügen, in zusammenhängenden Sätzen sprechen können sowie Verben, Adjektive, Artikel und Pronomen richtig anwenden.

Die Sprachentwicklung ist eingebettet in die täglichen Aktivitäten des Kindergartenalltags. Sich den Kindern zuzuwenden, sie zum Reden und Nachfragen anzuregen ist die Grundlage der Kommunikation. Die Sicherheit die Sprache zu beherrschen, ist eine wichtige Voraussetzung für die Schule und das ganze Leben. Wir machen den Kindern Mut, ihre Gefühle, Wünsche und Bedürfnisse auszudrücken und verhelfen ihnen damit zu einem positiven Selbstwertgefühl und zur Anerkennung in der Gruppe.

Wir unterstützen die Sprachenwicklung durch:

  • Gespräche mit einzelnen Kindern
  • Gesprächsrunden im Morgenkreis
  • Erlebnisse erzählen
  • Bilderbuchbetrachtungen, Besuch in einer Bücherei, unsere Bücherecke
  • Fingerspiele
  • Gedichte, Reime, Märchen, Lieder
  • Führen von Beobachtungsbögen zur Sprachentwicklung
  • Sprachlerntagebuch
  • Führen von Entwicklungsbögen für jedes Kind


4. Bildungsbereich: Bildnerisches Gestalten

  • Die Kinder lernen ihre Umwelt zu verstehen, indem sie durch kreatives Gestalten ihre Erlebnisse und Eindrücke zum Ausdruck bringen.
  • Die Kinder lernen neue Techniken kennen und können diese anwenden.
  • Sie gewinnen Zutrauen im Umgang mit verschiedenen Materialien und Werkzeugen und entwickeln dadurch Erfahrungen und Selbstsicherheit.


5. Turnen/ Schwimmen

  • Die Kinder haben Spaß an den Bewegungsspielen, am Turnen mit Turngeräten und an kleinen Wettkämpfen.
  • 14-tägige Wassergewöhnung in der Schwimmhalle für unsere Vorschulkinder


6. Bildungsbereich: Musik
Durch tägliches miteinander Singen und Tanzen lernen die Kinder Lieder mit Texten und gewinnen durch rhythmisches Begleiten mit einfachen Instrumenten Erfahrungen mit deren Klangwirkungen. Sie werden mit klassischer Musik bekannt gemacht und können ihre musikalischen Eindrücke altersentsprechend äußern.

7. Bildungsbereich: Mathematische Grunderfahrungen
Die Kinder haben Freude an der Begegnung mit der Mathematik. Es werden die Grunderfahrungen für mathematisches Denken entwickelt, sowie erste Erfahrungen mit Zeit und Raum, aber auch mit mathematischen Operationen (Messen, Schätzen, Ordnen und Vergleichen) gemacht.


8. Bildungsbereich: Naturwissenschaftliche Grunderfahrungen

  • Bei den Kindern wird die Freude am Experimentieren geweckt.
  • Sie gewinnen erste naturwissenschaftliche Grunderfahrungen.
  • Kinder hantieren mit Naturmaterialien und finden Freude daran, mit anderen Kindern Erfahrungen zu machen und Lösungen zu finden. Sie werden daran gewöhnt, sorgsam mit Tieren umzugehen und Pflanzen zu pflegen.


9. Vorschularbeit
Unsere Vorschulkinder haben durch tägliche besondere Angebote zur Vorschulerziehung die Möglichkeit ihre erworbenen Kenntnisse, grob- und feinmotorische Fähigkeiten und Fertigkeiten spielerisch zu erweitern und zu festigen.
Wir wollen erreichen, dass die Freude auf den neuen Lebensabschnitt Schule geweckt wird und sie selbstbewusst dem Schulstart entgegengehen.

10. Zusammenarbeit Kindergarten-Schule

Wir wollen, dass unsere Kinder einen fließenden Übergang ohne Ängste in die Schule haben.

Unsere Zusammenarbeit beinhaltet:

  • regelmäßige Treffen zwischen Kita und Schule zwecks Informationsaustausch
  • Schnupperstunde in einer Schulklasse
  • Tag der offenen Tür
  • Rückkehrtage der Erstklässler an einem Tag in die Kita
  • Informationselternabend in der Schule für die Eltern
  • Reflexion unserer Zusammenarbeit

11. Außenaktivitäten
Beispiele für Ausflüge mit öffentlichen Verkehrsmitteln können sein:

  • andere Spielplätze besuchen
  • Theaterbesuche
  • Besuch des Labyrinths
  • Museumsbesuche
  • Zoobesuch und Aquarium
  • Musikvorstellungen u.v.m.

12. Feste und Feiern als Höhepunkte
Ostern, Sommerfest, Laternenumzug, Nikolaus, Weihnachtsfeier, Fasching, Geburtstage, Abschlussfeier der Vorschulkinder usw.

13. Elternzusammenarbeit
Uns ist eine vertrauensvolle, offene und gute Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Kita sehr wichtig. Wir schätzen einen respektvollen und freundlichen Umgang miteinander und einen guten Austausch zwischen Eltern und Erziehern.


Im Einzelnen sieht unsere Elternarbeit wie folgt aus:

  • Tür- und Angelgespräche beim Bringen und Abholen der Kinder
  • Entwicklungsgespräche nach Vereinbarung
  • Elternabende
  • Aushänge über wichtige Informationen im Eingangsbereich
  • Teilnahme und Mitwirkung bei Festen und Feiern, wie z.B. Sommerfest, Laternenfest, ….

Unsere Teamarbeit:

Wir schätzen untereinander einen freundlichen, kommunikativen, offenen und ehrlichen Umgang miteinander.

  • Planung, Organisation und Reflexion unserer Arbeit
  • Vorbereitung gruppenübergreifender und abteilungsübergreifender Aktivitäten
  • Informationsaustausch
  • Teambesprechungen wöchentlich
  • Dienstbesprechungen 1x im Monat

Änderungen behalten wir uns vor.